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LU-Ebbecke
Weitere Bilder zum Bericht "Live dabei: Grassilageernte erster Schnitt" aus Lohnunternehmen Juli 2008

Aktuelle Ausgabe

Titel-082008
Lohnunternehmen
August 2008

 
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Lohnunternehmerin Ulrike Grote
 

Tagebucheintrag Nr. 9 vom 10. Juli 2008:

 

Außenarbeiten:
Auch wir haben bereits das erste Korn sehr früh gedroschen. Hier in der Gegend ist es sehr trocken gewesen und die Landwirte klagen über viel zu wenig Regen.

Spielfarm:
Meine neuen Flyer sind fertig entworfen und gedruckt worden. Mit dem Ergebnis bin ich mehr als zufrieden, denn sie sind sehr schön geworden.

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Auch im Lohnunternehmen Grote wurde schon Gerste gedroschen.

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Ulrike Grote mit ihren beiden Mitarbeiterinnnen Sonja Nintemann (links) und Thea Assies.

Ich habe alle Campingplätze in  Niedersachsen angerufen und erfragt, ob sie Flyer auslegen möchten. Dies war eine gute Idee, denn alle waren sofort bereit und somit hatte ich jede Menge Flyer zu versenden.

Freizeit:
Ich war sehr eingespannt beim Umzug meiner Freundin. Aber am 11.07 fliegen wir nach Bulgarien in den Urlaub und wenn das Wetter mitspielt, dann könnte sogar mein Mann mitfliegen.

Für ihn würde in dieser Zeit sein Bruder Theo das Lohnunternehmen leiten, das Büro liegt dann ganz in der Hand von meiner Mitarbeiterin Sonja Nintemann.

Termine:
Am 17. Juni sind wir auf dem LU-Tag Niedersachsen gewesen. Es war wie jedes Mal sehr toll organisiert und für uns ein schöner Tag. Wir haben viel gesehen und uns gefreut, andere uns bekannte Lohnunternehmer wieder zu treffen.

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Ulrike Grote und ihr Mann Severin trafen auf dem LU-Tag Niedersachsen alte Bekannte.


Tagebucheintrag Nr. 8 vom 13. Juni 2008:

Außenarbeiten:
Im Lohnunternehmen ist viel los zurzeit. Es steht Pflanzenschutz, Kartoffeln häufeln, Mais hacken, Gras häckseln, Silage pressen an und Gülle fahren an. 
Außerdem brechen wir eine alte Scheune ab, wo eine neue Maschinenhalle und ein Bürokomplex entstehen sollen.

Büro:
Zum 10ten muss die Umsatzsteuer fertig gemacht werden und zum 20ten des Monats mache ich immer die Lohnabrechnungen, da diese vor Ende des Monats bei den Krankenkassen sein müssen, damit diese ihre Rentenbeiträge zahlen können.
Für die Spielfarm habe ich neue Flyer entworfen und die holländische Homepage weiterentwickelt. Die Arbeiten für eine Internetpräsenz unseres Lohnunternehmens ruhen, da mein Mann  im Moment keine Zeit hat, sich darum zu kümmern.

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Die Grassilageernte ist in vollem Gange.

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Ulrike und Severin Grote bei ihrer "Milch-Aktion".

Gedanken:
Wir haben 800 Liter Milch aufgekauft und am 5. Juni an Schüler der Ludgerusschule Rhede und die Kindergärten St. Nikolaus und Westeresch in Rhede verschenkt. Hiermit wollten wir unsere Solidarität zu den Milchviehbauern ausdrücken und sie in ihren Protesten unterstützen.
Für diese Aktion habe ich am Abend zuvor auf einer Versammlung vom Bund deutscher Milchviehzüchter mein Anliegen vorgetragen, um zu hören ob dies von den Bauern überhaupt gewünscht wird. Die Aktion ist bei den Landwirten gut angekommen und auch die Kinder waren begeistert.

 Freizeit:
Am 7. und 8. Juni war ich mit meiner Freundin auf einem Wellness-Wochenende in Bad Zwischenahn. Hier haben wir zwei uns gut erholt.
Heute Abend haben wir eine Grillparty für die Mitarbeiter der Spielfarm bei uns zuhause organisiert. Wenn das Wetter mitspielt wollen wir mit den Mitarbeiter des Lohnunternehmens am Wochenende ebenfalls grillen.

Termine:
Am 3. Juni war ich auf einem Workshop „do it yourself“ für die Spielfarm. Es ging darum, wie man Reparaturen an Spielgeräten, wie zum Beispiel Flicken einer Hüpfburg, selbst in Angriff nehmen kann. Hier habe ich auch gelernt, was regelmäßig zu kontrollieren ist und welche Dinge man schriftlich dokumentieren muss, um sich rechtlich abzusichern

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Auch das Gülleausbringen nimmt immer noch einen großen Teil der Arbeiten im Lohnunternehmen ein.


Tagebucheintrag Nr. 7 vom 16. Mai 2008:

Büro:
Ich kümmere mich zurzeit um den Aufbau einer Homepage für unser Lohnunternehmen. Mein Mann meinte bislang, dass wir keine eigene Seite für das Lohnunternehmen bräuchten. Wir erhalten allerdings immer wieder Anfragen von Firmen nach unserer Internetadresse und deshalb ist es an der Zeit, dass wir uns auch im Internet präsentieren.

Außenarbeiten:
Der erste Grasschnitt zieht sich bei uns etwas in die Länge. Wir haben vor ca. 7 Tagen begonnen und haben jetzt  ungefähr die Hälfte geschafft.
Die Maissaat ist immer noch nicht vollständig abgeschlossen. Einige Flächen waren durch die vielen Niederschläge im April lange nicht befahrbar.

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In der ersten Maiwoche haben wir im Raps eine Blütenspritzung durchgeführt.

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Severin und Ulrike Grote wollen eine Homepage über das Lohnunternehmen online stellen.

Gedanken:
Auf meine Einladung zur Betriebsbesichtigung, die ich an Schulen und Kindergärten geschickt habe, habe ich eine Zusage bekommen. Ein Kindergarten aus Wippingen wird im Juni die Spielfarm besichtigen. Von den anderen habe ich bislang leider noch gar nichts gehört. Ich kann allerdings auch nicht genau sagen, ob meine Einladung immer bei der richtigen Person auf dem Tisch gelandet ist. Es fehlen mir leider noch die direkten Ansprechpartner.
Es wird immer schwieriger gute Mitarbeiter für unseren Betrieb zu finden. Wir haben 2 neue gute Mitarbeiter gefunden und wie jedes Jahr gute Aushilfen zur Verfügung. Generell spüren wir allerdings, dass immer weniger Menschen dazu bereit sind, unter den Bedingungen mit den zum Teil sehr langen Arbeitstagen, wie sie im Lohnunternehmen nun mal vorherrschen, zu arbeiten. Ich denke, dass sich dieses Problem in den nächsten Jahren durch den demographischen Wandel noch weiter verschärfen wird. 

Termine:
Ich habe an einem Seminar von einem Rechtsanwalt teilgenommen, der über den Umgang mit zahlungssäumigen Kunden referiert hat.
Der Workshop zum Thema „Kindergeburtstage“ des Vereins deutscher Hallenspielplätze war für mich sehr informativ. Ich habe viele neue Ideen und Vorschläge mit nach Hause genommen und schon einiges umgesetzt. So biete ich ab sofort mehrere unterschiedliche Angebote rund um Kindergeburtstage an. Die Kunden können also individueller auswählen.

Freizeit:
Im Moment habe ich leider viel um die Ohren. Außer meinen regelmäßigen Walking-Touren kommen meine Freizeitaktivitäten etwas zu kurz. Am Pfingstwochenende war ich mit den Kindern auf dem Schützenfest in Rhede.

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Die Gülleausbringung läuft parallel zur Grünfutterernte.


Tagebucheintrag Nr. 6 vom 25. April 2008:

Büro:
Wir haben neue Rechner für unser Büro bekommen. Bis beide Rechner richtig liefen, hat es eine Weile gedauert. Eigentlich wollten wir das Betriebssystem Vista installieren, aber unsere Lohnunternehmersoftware läuft nur unter Windows XP. Also haben wir auf einem Rechner mit Vista und auf dem anderen Windows XP installiert. Jetzt wollen wir noch einen neuen Drucker kaufen. Dieser muss relativ leistungsfähig sein, weil ich damit zukünftig auch die Flyer für die Spielfarm drucken möchte.
Die Arbeitsverträge der kurzfristig Angestellten werden zurzeit vorbereitet. Die Planung des neuen Büros läuft parallel zu den turnusgemäßen Büroarbeiten.

Außenarbeiten:
Endlich können wir Maislegen. Das Wetter ist besser, das Land befahrbar. Jetzt sind alle Maisdrillen im Dauereinsatz. Daneben fahren wir immer noch sehr viel Gülle. Mehrere Fahrzeuge sind im Baustelleneinsatz unterwegs. Für einen Baustoffhändler liefern wir mit einem Traktorgespann Bauholz aus.

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Neben den Maisdrillen sind auch die Güllewagen zurzeit im Dauereinsatz.

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Auch das muss sein: Die Fahrzeuge werden regelmäßig gewaschen.

Gedanken:
Ich habe sämtliche Schulen und Kindergärten der Umgebung angeschrieben und zu einer Betriebsbesichtigung plus anschließender Besichtigung der Spielfarm eingeladen. Wir wollen den Kindern und Jugendlichen zeigen, was ein Lohnunternehmen ausmacht, wie hier gearbeitet wird.
Gestern waren im Rahmen des „Girls-Day“ drei Schülerinnen auf unserem Betrieb. Unter anderem sind sie auf einem Trecker mitgefahren und haben im Hühnerstall mitgeholfen. Die Mädchen können sich die Betriebe, die sie sich anschauen möchten an diesem Tag, selbst aussuchen. Es sollte sich allerdings um einen von Männern dominierten Beruf handeln. Wir haben uns schon zum zweiten Mal am „Girls-Day“ beteiligt.

Termine:
Ich habe ein Seminar besucht, bei dem es um Corporate Design, also einheitliches Auftreten im mittelständischen Unternehmen ging. Er wurde besonders betont, dass man ein einheitliches Logo verwenden sollte. Dieses sollte etwas auffälliger gestaltet werden und was wichtig ist, über einen langen Zeitraum Bestand haben. Wir haben bislang nur unseren Namen plus „Lohnunternehmer-Ähre“ als Logo. Da lässt sich sicher noch etwas daran verbessern.
Ich bin in den Verein deutsche Hallenspielplätze eingetreten. In der nächsten Woche bietet dieser Verein ein Seminar zum Thema „Kindergeburtstage“ an. Das ist für mich sehr interessant, weil ich mich dort mit anderen Betrieben vergleichen kann. Wie arbeiten sie, was machen sie anders? Da kann ich sicherlich einiges dazu lernen.

Feizeit:
Zurzeit habe ich sehr viel zu tun und bin oft unterwegs. Die Freizeitaktivitäten kommen da leider ein bisschen zu kurz.

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Die Transporte mit dem LKW laufen über das ganze Jahr.


Tagebucheintrag Nr. 5 vom 21. März 2008:

Büro:
Wir machen uns immer noch Gedanken um die neue EDV-Software. Beim Betriebssystem müssen wir uns zwischen Vista und Windows XP Professional entscheiden. Hiervon hängt dann auch ab, ob weitere Programme, wie zum Beispiel das Fakturierungs- und Buchhaltungsprogramm, neu angeschafft werden müssen. Um mich zu informieren, habe ich mit Andrea van Eijden und dem BLU telefoniert.

Außenarbeiten:
Am 1. März hatte Theodor Grote sein 40 jähriges Mitarbeiterjubiläum in unserem Lohnunternehmen. Er hat schon bei meinem Schwiegervater gearbeitet. Bei einer kleinen Feier ist er zu diesem Anlass von uns geehrt worden. Diesen Anlass habe ich auch genutzt, einen kurzen Pressetext für die örtlichen Zeitungen zu verfassen.

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Theodor Grote (3.v.l.) wurde anlässlich seines 40 jährigen Mitarbeiterjubiläums geehrt. Auf dem Bild sind außerdem Severin Grote, Seniorchef Rudolf Grote sowie Seniorchefin Maria Grote zu sehen.

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Das Lohnunternehmen Grote bei Erdarbeiten auf einer Baustelle.

Im Lohnunternehmen stehen immer noch Erdarbeiten für eine Baustelle, Stroh transportieren, Gülle fahren und Miststreuen auf dem Tagesplan. Als weitere Arbeit ist das Pflügen für die anstehende Maissaat hinzu gekommen.

 

Gedanken:
Zur Zeit dreht sich alles um den geplanten Bau der Werkstatt und des Büros. So wie es aussieht, wird das Büro nicht wie zuerst geplant, an die Werkstatt angegliedert, sondern in einem eigenständigen Gebäude auf der anderen Straßenseite untergebracht. Von dort hätte man einen sehr guten Überblick über das gesamte Betriebsgelände. Zumindest mit dem Werkstattbau wollten wir im April anfangen, allerdings gibt es einige Probleme mit den Baugenehmigungen, da wir im landwirtschaftlichen Außenbereich wohnen. Aus diesem Grund haben wir zur Zeit oft Gespräche mit dem Landvolk, das uns hinsichtlich der Baugenehmigung berät.

Freizeit:
Da Osterferien sind, war ich letzte Woche für drei Tage mit meinen Kindern und einer Freundin auf Borkum. Leider hatten wir Pech mit dem Wetter, es war sehr stürmisch und wurde erst am Tag der Abreise besser.

Termine:
Mit einer Mitarbeiterin aus der Spielfarm war ich einen Tag auf der Messe „Internorga“ in Hamburg. Dort haben wir uns unter anderem über ein neues Kassensystem und andere Dinge informiert.
Gestern stand ein Termin mit unserem Versicherungsmakler an. Hier wurde der Termin für den Infoabend, den wir für unsere Mitarbeiter organisieren wollen, festgelegt. Zunächst musste aber noch überlegt und kalkuliert werden, wie viel wir zu den jeweiligen Versicherungen für jeden Mitarbeiter zugeben wollen und wie sich dies für den einzelnen auswirkt.

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Azubi Severin Grote beim Strohtransport.


Tagebucheintrag Nr. 4 vom 22. Februar 2008:

Büro:
Die Jahresabschlüsse sind soweit vorbereitet.
Wir haben uns dazu entschlossen, unseren Mitarbeitern eine betriebliche Altersvorsorge anzubieten. Ein Versicherungsmakler hat uns dafür einige Angebote ausgearbeitet und wird diese unseren Mitarbeiter an einem Informationsabend vorstellen.

Freizeit:
Wir haben mit unseren Mitarbeitern geboßelt. Das machen wir jedes Jahr einmal und essen anschließend Grünkohl. Das Schöne ist, dass die Mitarbeiter diese Tour selbst organisieren –Tolle Aktion!!
Auf unserem Karnevalsball Anfang Februar waren fast alle verkleidet und es hat sehr viel Spaß gemacht!

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Martina Schulz hielt auf der JHV des Lohnunternehmerverbandes Niedersachen einen interessanten Vortrag über Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

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Familie Grote im Mexiko-Lock auf dem Karnevalsball.

Außenarbeiten:
Wir fahren zurzeit immer noch sehr viel Sand und auch Gülle. Baggerarbeiten laufen parallel. Für einen Bauunternehmer fahren wir Bauholz mit einem speziellen Anhänger.
Wir haben erstmals mit unseren Mitarbeitern aus dem Lohnbetrieb einen Ersthelferkurs durchgeführt. Falls ein Unfall im Betrieb passieren sollte, ist es wichtig, dass die Mitarbeiter wissen, was zu tun ist. Wir haben uns vorgenommen, diesen Kurs alle zwei Jahre zu wiederholen.

Gedanken:
In unserer Spielfarm spüren wir die ersten Einflüsse der Einführung der Ganztagsschulen: In der Woche ist nicht mehr soviel los wie vorher – am Wochenende hingegen haben wir das Haus voll.
Auf der JHV der Lohnunternehmer in Niedersachsen habe ich einen sehr interessanten Vortrag über Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gehört.

Ich möchte einiges vom Angesprochenen umsetzen. Z.B. kann ich mir gut vorstellen, mal wieder Kindergärten und Schulklassen auf unseren Betrieb einzuladen und diesen zu zeigen, was ein Lohnunternehmen überhaupt ist und was wir machen.
Wir haben uns entschieden, ein neues Büro zu bauen. Dann werden wir auch in neue Computertechnik investieren.

Termine:
Zurzeit stehen die Jahreshauptversammlungen (JHV) der unterschiedlichen Verbände an, denen wir angehören. Den Auftakt machte in diesem Jahr der Verband DeHoGa (Deutsche Hotel und Gaststätten), in dem ich aufgrund meiner Spielfarm Mitglied bin. Wir haben uns in Werpeloh getroffen. Hauptthema war das Nichtraucherschutzgesetz, gegen das einige Mitglieder Sturm laufen. Dieses Thema ist für mich allerdings nicht relevant, da auf der Spielfarm schon immer Rauchverbot herrschte.
Die zweite Veranstaltung war die JHV des Landesverbandes Lohnunternehmen Niedersachsen, der in diesem Jahr in Spelle bei der Firma Krone stattgefunden hat.

 

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Karneval nicht in Rio sondern in Rhede.


Tagebucheintrag Nr. 3 vom 25. Januar 2008:

Büro:
Für unser Lohnprogramm habe ich die Updates für 2008 auf den PC gespielt. Außerdem haben wir neue Kassenbücher für 2008 in Excel angelegt, mit denen wir jetzt arbeiten.
Ich habe die Krankenkassensätze auf eventuelle Änderungen zum 1. Januar 2008 kontrolliert und mich mit den Neuerungen hierzu und denen im Steuerrecht vertraut gemacht. Nebenbei werden noch die letzten Abrechnungen für 2007 gemacht und eingebucht.
Da unsere Technik nicht mehr die Neueste ist, habe ich mir Angebote für neue Rechner, Bildschirme und Drucker eingeholt.

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Ulrike Grote wird bei der Büroarbeit von Sonja Nintemann unterstützt.

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Neben dem Lohnunternehmen wird auch Landwirtschaft betrieben: hier Seniorchef Rudolf Grote beim Füttern der Mastbullen.

Außenarbeiten:
Im Lohnunternehmen ist viel im Transportbereich zu tun. Mit dem LKW werden Futter, Kartoffeln und Sand gefahren. Außerdem fahren wir für ein Bauunternehmen das Holz. Hinzu kommen Baggerarbeiten und Gülle fahren. Zusätzlich wird die Zeit genutzt, um in den Ställen und auf dem Hof Reparaturarbeiten durchzuführen.
In der Spielfarm ist bei diesem Wetter Hochsaison, daher bin ich dort sehr eingespannt.

Freizeit:
Ich plane zur Zeit einen Karnevalsball mit unseren Mitarbeitern. Er soll anlässlich des 40. Geburtstages von meinem Mann Severin, der am 1. Februar Geburtstag hat, stattfinden.
Wenn das Wetter es zulässt, gehe ich einmal die Woche walken und einmal die Woche ins Fitnessstudio.

Gedanken:
Wir brauchen unbedingt ein neues Büro. Mein Mann sieht das noch nicht vollständig ein, er investiert lieber in Trecker und Maschinen ;-). Der Kauf neuer Computer wäre aber ein Schritt in die richtige Richtung.
Auf langfristige Sicht planen wir das Büro aus dem Haus auszugliedern, da es hier zu eng und zu voll ist. Eine Idee wäre eine neue Werkstatt zu bauen, an die das Büro angliedert werden könnte.

Termine:
Mit unseren Mitarbeitern haben wir einen Termin für gemeinsames Boßeln abgesprochen. Außerdem haben wir verschiedene Termine mit Landtechnikfirmen.

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Der Arbeistschwerpunkt im Lohnunternehmen Grote liegt in dieser Jahreszeit im Transportbereich.


Tagebucheintrag Nr. 2 vom 28. Dezember 2007:

Büro:
Bis zum 20. Dezember habe ich alle Lohnabrechnungen, die Jahresmeldungen für die Krankenkassen und die Lohnsteuerbescheinigungen fertig gemacht. Mit meinem Mann habe ich besprochen, ob alle Mitarbeiter durcharbeiten oder welche zwischendurch im Arbeitsamt stempeln gehen.Außerdem haben wir die Weihnachtsgeschenke für die Kunden ausgesucht und eingepackt. Es gab dieses Jahr eine Christmas-CD in einer Geschenkbox. Da unsere Mitarbeiter die Geschenke persönlich bei unseren Kunden verteilen, mussten hierfür noch Listen erstellt werden.

Außenarbeiten:
Da wir keinen Winterdienst anbieten, geht es draußen relativ ruhig zu. Es werden noch einige Maschinen gereinigt und eingewintert. Der LKW der Transportfirma läuft allerdings das ganze Jahr durch. Meine Spielfarm hat ebenfalls ganzjährig geöffnet.

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Ulrike Grotes Spielfarm hat ganzjährig geöffnet

Weihnachtsbaum
Ulrike Grote und ihre Tochter schmücken gemeinsam den Weihnachtsbaum

Freizeit:
Meinen Vorsatz wieder mit dem Reiten anzufangen, hatte ich während des Sommers in die Tat umgesetzt. Im Moment klappt dies leider nicht. Zum einen schaffe ich es zeitlich nicht. Zum anderen hat der Reiststall keine Halle, wodurch man sehr vom Licht und Wetter abhängig ist. Fürs nächste Jahr habe ich mir dies aber wieder fest vorgenommen.

Gedanken:
In der Weihnachtszeit habe ich mich bemüht, wieder mehr Zeit für meine Familie, insbesondere für meine Kinder zu haben und auch etwas mit ihnen zu unternehmen. In der Zeit vom 21.Dezember bis zum 3. Januar machen wir im Lohnunternehmen Betriebsurlaub. Es ist wichtig, dass wir auch mal unter uns sein können, um abzuschalten und in Weihnachtsstimmung zu kommen.

Termine:
Wir hatten ein Gespräch mit unserem Versicherungsmakler, der alle privaten und betrieblichen Versicherungen durchgesehen und uns einige neue Angebote gemacht hat. Besonders Pflegezusatzversicherungen und Rentenversicherungen sind ein aktuelles Thema.
Am 21. fand unsere Weihnachtsfeier in der Spielfarm statt. Hierfür hatten wir einen Nikolaus bestellt, der einen kurzen Text mit witzigen Kleinigkeiten über unsere einzelnen Mitarbeiter vortrug und kleine Geschenke verteilt hat. Jeder Mitarbeiter hat einen Taschenwärmer bekommen. Zu guter letzt durften die Lehrlinge und Neuanfänger noch nach vorne, um ein Lied zu singen. Alles in allem war es eine gelungene Veranstaltung.
Silvester feiern wir in der Spielfarm, da ich dort eine Silvesterparty veranstalte. Das schöne ist, dass unsere Kinder gerade in dem richtigen Alter hierfür sind. Wir versuchen das berufliche mit dem privaten zu verbinden und haben auch Freunde eingeladen, die Kinder im gleichen Alter haben.

Nikolaus
Bei der Weihnachtsfeier des Lohnunternehmens ging es lustig zu


Tagebucheintrag Nr. 1 vom 30. November 2007:

Büro:
Die Telefonanbieter überschlagen sich zurzeit wieder mit Angeboten. Ich überprüfe deshalb, ob wir den Anbieter wechseln sollten.
Um im Steuerrecht auf dem Laufenden zu bleiben, halte ich ständig Rücksprache mit unserem Steuerberater und lasse mir die Neuigkeiten erläutern. Die Krankenkassen bieten darüber hinaus in der Winterzeit Seminare an, an denen ich regelmäßig teilnehme.
Die jährliche Weihnachtsfeier mit den Mitarbeitern steht am 21.12. an. Ich erstelle die Einladung und organisiere alles Weitere.

Außenarbeiten:
Es gibt immer noch genug zu tun, so dass alle Mitarbeiter auf unserem Betrieb auch in der Winterzeit durcharbeiten können. Unser LKW ist mit Transportarbeiten im Dauereinsatz. Wir arbeiten außerdem mit unseren Baggern auf einigen Baustellen.

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Ulrike Grote ist für die Organisation des Büros zuständig.

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Ein großer Teil der Maschinen ist bereits gereinigt worden und wird jetzt eingewintert.

Ein Großteil der landwirtschaftlichen Maschinen wird zurzeit gewaschen und eingewintert. Zum Teil wird noch Getreide gedrillt. Der nasse Herbst führte dazu, dass sich die Aussaat in unserer Region in diesem Jahr verzögert hat. Auf einige Restflächen wird noch Mais gedroschen. Dafür setzen wir einen Mähdrescher mit Raupenlaufwerk ein.

Gedanken:
Seitdem ich selbständig bin, hat sich meine Freizeit auf ein Minimum reduziert. Ich würde gerne wieder reiten. Früher habe ich sogar an Springturnieren teilgenommen.
Dadurch, dass ich so stark in den Betrieb eingebunden bin, ist für mich nicht immer einfach, meine Freundschaften zu pflegen. Oft muss ich während Ernte Geburtstage und Feiern absagen. Jetzt wo es etwas ruhiger im Betrieb wird, habe ich wieder mehr Zeit für meine Freunde.

Freizeit:
Zweimal in der Woche „Walke“ ich - ein guter Ausgleich zu meiner sitzenden Tätigkeit im Büro.

Termine:
Ich habe das Seminar „Liebe, Abenteuer und Betrieb“ besucht, das vom Bundesverband Lohnunternehmen organisiert wurde. Einmal im Jahr findet ein Seminar statt, das speziell auf die Bedürfnisse der Lohnunternehmerinnen zugeschnitten ist und versuche immer dabei zu sein. Für mich ist vor allem der Austausch mit den anderen Teilnehmerinnen wichtig. Wir sprechen dort über alltägliche Probleme und darüber, welche Lösungswege es gibt. Ich nehme jedes Mal etwas mit, was mir persönlich oder auch bei der Arbeit weiterhilft.

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Ende November hat Ulrike Grote an einem Frauen-Seminar des Bundesverband Lohnunternehmen teilgenommen.


Vorstellung der LU-Web-Tagebuch Autorin Ulrike Grote:

Geb.07.11.1970 in Papenburg

Werdegang:

  • 1987-88 BGJ Wirtschaft und Verwaltung
  • 1988-90 Ausbildung als Groß- und Außenhandelskauffrau
  • 1990-91 Groß-und Außenhandelskauffrau bei Fa. Gröning, 26871 Herbrum
  • ab 1991 bei Fa. Terfehr, Rhede als Buchhalterin
  • 1997 geprüfte Bilanzbuchhalterin
  • ab 1997 bei Fa. Terfehr Rhede als Bilanzbuchhalterin
  • ab 2000 Elternzeit, Teilzeit bei Firma Terfehr, Rhede und bei Fa. Severin Grote
  • Kinder: Kim, geboren am 23.05.2000 und Zara, geb. am 03.11.2003
  • ab 2005 selbständige Unternehmerin eines Kinder- Hallenspielplatzes und Teilzeit bei Fa. Severin Grote als Bilanzbuchhalterin

Aufgaben im Betrieb:

  • Büroorganisation
  • Buchhaltung inkl. Lohnbuchhaltung
  • Inhaberin eines Indoor-Spielplatzes

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Das Lohnunternehmen Grote wurde 1968 gegründet und beschäftigt heute 6 Festangestellte, zwei Auszubildende zur Fachkraft Agrarservice und in der Saison bis zu 10 Aushilfen. Seit 2001 wird das Unternehmen von Severin Grote und seiner Frau Ulrike geführt. Sie erweiterten das Dienstleistungsspektrum um Transport- und Baggerarbeiten sowie Sandlieferung. Heute werden sämtliche landwirtschaftlichen Dienstleistungen für Kunden in einem Umkreis von 80 km angeboten. Neben dem Lohnunternehmen werden Ackerbau auf 250 ha und Bullenmast mit über 350 Tieren betrieben, sowie über 20.000 Geflügelelterntiere gehalten.

Büro in der Hand von Ulrike Grote

„Die Buchhaltung des Betriebs ist mein Revier“, sagt Ulrike Grote: „Wir haben ein Steuerbüro nur für den Jahresabschluß. Ich habe Bilanzbuchhaltung gelernt und mache deshalb alles selbst.“ Dazu gehört auch die Lohnabrechnung, die jeden Monat zum drittletzten Tag des Monats der Krankenkasse vorliegen muss. „Außerdem bin ich für alle laufenden Überweisungen des Betriebs zuständig. Alles was die rechtlichen Bedingungen der Arbeitsverhältnisse mit unseren Mitarbeitern angeht, ist meine Aufgabe“, so Ulrike Grote. An jedem 10. des Monats muss sie dem Finanzamt die Umsatzsteuer melden: „Wir haben Kunden in Holland. Und deshalb sind wir verpflichtet, auch in Niederlanden die Umsatzsteuer abzuführen.“ Für die Organisation im Büro ist Ulrike Grote verantwortlich, die Organisation der Mitarbeiter übernimmt ihr Mann.

Seit 2005 selbständig

Neben der Arbeit im Büro, betreibt Ulrike Grote seit 2005 einen Indoor-Spielplatz (www.spielfarm-rhede.de). „Mein Traum war es immer, etwas Eigenes zu schaffen. Und diesen Traum habe ich mir mit dem Indoor-Spielplatz erfüllt“, erzählt Ulrike Grote nicht ohne Stolz. Ihr Konzept ging auf und die Spielfarm-Rhede hat sich etabliert. „Wir sind natürlich sehr abhängig vom Wetter. Je mehr Regen fällt, desto besser ist das für uns. Dieses Jahr hatten wir deshalb glück“, schaut Ulrike Grote auf die abgelaufene Saison zurück und weiter: „Eigentlich habe wir immer genug zu tun, bei schönem Wetter im Lohnunternehmen, bei schlechtem Wetter in der Spielhalle.“ Mittlerweile beschäftigt Ulrike Grote 6 bis 7 Aushilfen für diesen Bereich. Aufgrund der Nähe zur Grenze reisen viele Familien aus Holland an. „Darüber hinaus kommen sehr viele Leeraner zu uns. Durch die verkehrsgünstige Lage an der A 31 halten viele Urlauber, die auf den Weg zu den ostfriesischen Inseln sind, bei uns an“, so Ulrike Grote.


Hier lesen Sie, was bei den anderen LU-Frauen passiert ist:

Maria Nagel

Tanja Mücke

Elisabeth Heller

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30.11.2007 - Plischke
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